Montag, November 06, 2017

AlpTschunk

etwas, das ich seit meiner rückkehr aus berlin in österreich zu etablieren suche ist "Tschunk". ein deliziöses mischgetränk aus club-mate, rum und limette (laut wikipedia soll noch rohrzucker dazu, was aber einer dieser fehler in der freien enzyklopädie sein muss - schließlich kann da ja jeder reinschreiben).

seit kurzem gibt es in österreich aber ein getränk, das eine lokale Tschunk-variante erlaubt, ja geradezu nahelegt. anstelle von club-mate bietet es sich nämlich an, folgendes getränk als basis zu nehmen und es mit rum und limette zu veredeln: eine kombination aus almdudler, mate und guarana.

Lizenz: CC BY
nach wiederholter verkostung dieser mixtur ist es außerdem an der zeit, ihr einen namen zu geben: AlpTschunk. jetzt gilt es nur noch, den reimport nach berlin zu organisieren und damit AlpTschunk zum durchbruch zu verhelfen.

Donnerstag, Juli 13, 2017

follow the fees

die gemeinsam mit Sebastian Botzem verfasste und in Accounting, Organizations and Society erschienene studie "Financialization as strategy: Accounting for inter-organizational value creation in the European real estate industry" beschäftigt sich unter anderem mit der rolle von gebühren ("fees") im immobiliensektor und wie diese zu blasendynamiken und steuervermeidung beitragen.

die universität innsbruck hat mich gebeten, in drei minuten und als antwort auf drei fragen, die kernerkenntnisse und -ableitungen zusammenzufassen:



das video ist teil eines längeren beitrags.

Freitag, April 28, 2017

timeline: 10 jahre momentum

gemeinsam mit anderen wie barbara blaha und jakob kapeller habe ich 2007 die kongressreihe momentum gegründet. im herbst steigt der kongress zum bereits zehnten mal im weltkulturerbeort Hallstatt im Salzkammergut, dieses jahr zum thema "vielfalt".


anlässlich dieses jubiläums gibt es auch eine sehr schöne timeline, u.a. mit bildern sämtlicher kongresssujets, zahlreichen videos von keynotes und lesungen sowie anderem zeug:

Momentum-Zeitreise

wer dadurch auf den geschmack gekommen ist: bis 30. april ist noch eine anmeldung für den diesjährigen kongress mit einer kurzen ideenskizze möglich.

Dienstag, Februar 07, 2017

#500

anlässlich des 10. geburtstags von netzpolitik.org hatte ich 2014 zehn (immer noch aktuelle) gründe für’s mitmachen aufgeschrieben. anlässlich meines 500. blogeintrags bei netzpolitik.org möchte ich hier wieder in form eines listicles eine kurze persönliche rückschau betreiben.


mein erster beitrag am 02. november 2011 hatte die "Abstimmung über Lobbykratie-Medaille und das Urheberrecht" zum thema, der zweite war dann gleich eine fortsetzung davon: "Lobbykratie und Urheberrecht, 2. Runde [Update]". der 500. artikel ist heute mit drei thesen zur "zukunft von open government" erschienen.

zwei der sechs meistkommentierten artikel stammen aus der hochzeit der urheberrechtsdebatte im jahr 2012, die allermeisten erhielt dabei meine antwort auf einen der tiefpunkte in dieser auseinandersetzung, nämlich den unsäglichen brief von 51 Tatort-drehbuchautorInnen:

Freitag, Januar 06, 2017

antrittsvorlesung [update]

kurz bevor mein erstes jahr als professor an der universität innsbruck vorbei ist, darf ich am 24. jänner meine antrittsvorlesung zum thema "Die Organisation der Digitalität: Zwischen grenzenloser Offenheit und offener Exklusion" halten.


die vorlesung ist öffentlich.

[update, 1.2.2017]

bei netzpolitik.org findet sich das manuskript, die folien bei slideshare und hier das video:

Donnerstag, November 24, 2016

kolumnen

seit anfang diesen jahres darf ich in der (gedruckten) zeitung der kulturplattform (kupf) oberösterreich eine kolumne zu netzpolitischen themen beisteuern. passenderweise ist der titel der kolumne "blog" und alle bisher erschienen kolumnen sind auch als volltext online verfügbar:


für die aktuelle ausgabe 160 der kupf-zeitung habe ich außerdem die eu-abgeordnete Julia Reda zum thema eu-urheberrechtsreform interviewt.

Freitag, September 16, 2016

podcast "Zeit für Wissenschaft"


meine neue universität verfügt über einen offiziellen podcast, "zeit für wissenschaft", in dem ich im juli zu gast war und mit Melanie Bartos über open source, creative commons, wikipedia und das thema organisationale „offenheit“ ganz allgemein geplaudert habe:

download des podcasts als mp3

außerdem habe ich damit endlich auch einen podcast mit einer weiblichen gesprächspartnerin aufnehmen dürfen, nach dem bisher stark männlich dominierten gelaber im netz.

Donnerstag, Mai 12, 2016

#fernsehrat

am 8. juli trifft sich der bisherige ZDF Fernsehrat zum letzten, unmittelbar im anschluss der neue zum ersten mal. dieses jahr ist damit aber nicht nur ein wechsel von personen, sondern geradezu ein systemwechsel verbunden: nach einem urteil des deutschen bundesverfassungsgerichts 2014 haben die deutschen länder den ZDF-staatsvertrag neu formuliert, der fernsehrat ist deshalb hinkünftig neu zusammengesetzt, wie im Tagesspiegel nachgezeichnet wird:
danach wird der Fernsehrat um 17 Sitze reduziert, der Verwaltungsrat von 14 auf zwölf Mitglieder. Beiden Gremien ist die Maxime eingeschrieben, dass nur noch ein Drittel der Mitglieder aus „staatsnahen“ Institutionen und Organisationen kommen dürfen, Parteien sind von jeder Entsendung ausgeschlossen.
nach § 21 Abs. 1 q ZDF-Staatsvertrag wird in dem nunmehr 60 köpfe starken fernsehrat auch jemand "aus dem Bereich 'Internet'" vertreten sein. konkret hat das land Berlin den vereinen Chaos Computer Club (CCC), D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e.V., eco – Verband der Internetwirtschaft und media.net berlinbrandenburg e.V. die möglichkeit eingeräumt, eine/n vertreter/in zu benennen.

Freitag, April 01, 2016

kapitalistische praxis X

diesmal: Tesla

Tesla Unveils Model 3 from Tesla Motors on Vimeo.

kapitalistische praxis scheint dann am besten zu funktionieren, wenn sie mit idealistischem überschuss einhergeht. auf die spitze getrieben hat das mit sicherheit Elon Musk, wie in den beiden (elends-)langen waitbutwhy-beiträgen zu Tesla und SpaceX sowie in obenstehendem video zum ersten Tesla für den massenmarkt deutlich wird. die (ökologische) wunde, die das schwert kapitalistischer praxis schlug, soll mit ebendiesem schwert kapitalistischer praxis geschlossen werden.

Freitag, März 04, 2016

gesucht: zwei doktorandInnen

mein zweiter monat an der universität innsbruck läuft bereits, höchste zeit also mit der suche nach doktorand_innen zu beginnen:
  • eine stelle als wissenschaftlicheR projektmitarbeiterIn auf 3 Jahre im ausmaß von 30 stunden/woche. die stelle ist angesiedelt im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten projekt "Organisieren von Kreativität unter regulatorischer Unsicherheit. Herausforderungen von Immaterialgüterrechten" mit schwerpunkt auf die erforschung der wirkung von patentrecht auf kreative prozesse in der pharmaindustrie (bewerbungsfrist: 31.03.2016): PDF der ausschreibung.